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Premiere in Henstedt-Ulzburg: Beim 1. Offenen Singen schmetterten 120 Kehlen dem Frühling entgegen
Bis auf den letzten Stuhl besetzt, die Stimmen strahlten mit der Sonne um die Wette: Im Gemeindesaal der St. Petrus-Kirche auf dem Rhen läutete der „Rhener Chor“ am Wochenende passend zum Wetter mit dem 1. Offenen Singen für alle von 8 bis 80 in der Großgemeinde den Frühling ein. „Es tönen die Lieder“, „Der Winter ist vergangen“, „Es geht eine helle Flöte“ – schöne alte bekannte oder weniger bekannte Frühlingslieder standen auf dem Liederzettel der zahlreichen Besucher. Und im Handumdrehen gingen unter der schwungvollen und charmanten Leitung und Anleitung von Chorleiterin Ulrike May ( Foto) allen Sängerinnen und Sängern die Melodien wie selbstverständlich über die Lippen – begleitet oft vom fröhlichen Krähen eines zukünftigen Stimmtalents von einigen Monaten. Ein paar Stichproben seines Könnens gab auch der „Rhener Chor“ mit dem schwedischen Volkslied „Lenzwinde wispern“ (im modernen Satz von Henner Diederich), den immer wieder begeisternden Madrigalen „An hellen Tagen“ (Gastoldi) und dem Bekenntnis des unrettbar verloren Liebenden „Belle, qui tiens ma vie“ (Arbeau, beide 16.Jhdt.) und Teilen aus der voller Musizierspaß steckenden Parodie-Variationen auf Schuberts „Launige Forelle“. Viel Beifall für den Chor, Chorleiterin Ulrike May und die Gewissheit bei allen, die dabei waren: Selbst singen macht noch mehr Spaß. Und beim nächsten Male sind wir wieder dabei!

Offenes Frühlingssingen

Der Rhener Chor lädt ein zu einem offenen Frühlingssingen. Eingeladen sind alle, die Freude an den guten alten Frühlingsliedern haben und sie einfach mal wieder in der Gruppe singen möchten. Wünsche sind herzlich willkommen. Voraussetzungen sind nicht nötig. Anschließend lassen wir den Abend gesellig ausklingen.

3.KuKuHu (Kunst und Kultur in Henstedt-Ulzburg) präsentiert: Abend der Chöre

Nach dem äußerst erfolgreichen Chorkonzert im letzten Jahr gibt es zur diesjährigen Kunst- und Kulturwoche eine Neuauflage unter Mitwirkung des Rhener Chores, des Rhenbow-Gospel-Chores, a-cappella Henstedt-Ulzburg, der Chorgemeinschaft Alveslohe und der Kantorei der Kreuzkirche.
Veranstaltungsort: Kreuzkirche, Hamburger Str. 30

Nacht der Chöre

Im Rahmen der Kunst- und Kulturwoche 2010 laden vier Chöre aus Henstedt-Ulzburg und Umgebung am 25.Mai zur Nacht der Chöre ein. Ab 19.30 Uhr treten nacheinander die Chorgemeinschaft Alveslohe von 1897, der Kantoreichor der Kreuzkirche, der Rhener Chor und der Rhenbow-Gospel Chor mit einem jeweils halbstündigen Programm auf, teilweise mit Klavier- oder Orgelbegleitung. Die bekannten musikalischen Schwerpunkte der Kantorei mit geistlicher Musik und des Gospelchores mit einem Gospelmedley ergeben zusammen mit den bunt gemischten Programmen des Rhener Chores und der Chorgemeinschaft Alveslohe ein vielseitiges Erlebnis an Vokalmusik. Stimmungsvoller Abschluss des Abends ist ein gemeinsamer Beitrag aller Chöre mit dem Stück „Look at the world“ von John Rutter. Auch das Publikum hat Gelegenheit zum Mitsingen. Und da die Nacht der Chöre doch eigentlich mehr ein Abend ist, haben die Zuhörer nach dem Konzert noch jede Menge Zeit, die Melodien in sich weiterklingen zu lassen. Das Konzert findet statt am Dienstag, 25.5.2010 ab 19.30 Uhr in der St. Petrus-Kirche, Norderstedter Str. 22. Der Eintritt ist frei. Über eine Spende freuen sich die Chöre.

Stimmungsvolles Adventskonzert

Andächtige Klänge, festliches Licht und ein wärmender Pausenpunsch sind die Zutaten des Adventskonzertes, das der RHENER CHOR dieses Jahr besonders stimmungsvoll gestaltet. Unter der Leitung von Ulrike May singt der Chor am Sonnabend, 12. Dezember, um 18.00 Uhr in der Rhener St. Petrus- Kirche, Norderstedter Straße 22.

Zwei wunderbare geistliche Chorwerke von Felix Mendelssohn-Bartholdy stehen auf dem Programm: „Jauchzet dem Herrn“ und „Denn er hat seinen Engeln befohlen“. Beliebte Kompositionen von Bruckner, Bach und Praetorius  werden ebenso angestimmt wie Spirituals und ein zeitgenössisches Wiegenlied von John Rutter.

Zu Gast ist unter der Leitung von Melanie Grunert das Quickborner Blockflötenensemble „FLÖTE & MEHR“, das Barockmusik von Johann Christian Schickhardt mitbringt. Freuen können sich die Besucher auch auf das gemeinsame Musizieren von Chor und Ensemble. Im Mittelpunkt steht dabei die festliche Weihnachtskantate „In dulci jubilo“ von Dietrich Buxtehude.
 
Liebgewordene Tradition  - und dazu lädt der Rhener Chor alle Fans und Besucher besonders ein –  ist das gemeinsame Singen einiger populärer Adventslieder.

Ob fröhlich oder andächtig, ob modern oder mittelalterlich: Die 40 Sängerinnen und Sänger stimmen mit großer Freude auf das bevorstehende Fest ein. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Karin Bülow

 

Hamburger Abendblatt:

"Großes Chor-Erlebnis mit Faurés Requiem"
Von Heike Linde-Lembke

Henstedt-Ulzburg -

"Es ist so sanft wie ich selbst", schrieb Gabriel Faurè über sein Requiem. Der französische Komponist wollte in seinem Requiem ein friedliches Totenbild schaffen, und genau so haben es der Rhener Chor und die Kantorei "Cantate Jubilate" aus Hamburg-Duvenstedt in der Kreuzkirche umgesetzt. Chorleiterin Ulrike May vermochte es mit viel Sensibilität, die Stimmkraft der Chöre gut zu bündeln, von einigen Schwankungen zu Beginn abgesehen.
Einfühlsam kam der Auftakt zum "Introit et Kyrie" des Fauré-Requiems, deren dramatische Steigerung exzellent herausgearbeitet wurde. Feinarbeit ließ der Bläsersatz des Orchesters St. Michaelis Hamburg hören, dessen Solo-Violinist Peter Heidrich leuchtende Akzente setzte.
Eine sehr junge, strahlende Stimme zeigte Sopranistin Merle Schönherr, während Bariton Malte Schulz einen guten Stimmumfang bewies. Schönherr formte vor allem den tröstlichen Ausdruck aus.
Im "Sanctus" betonten die Chöre den volksliedhaften Charakter. Im zweiten Teil des "Libera me" steigerten sie den Gesang dramatisch, um das Requiem im "In Paradisum" noch einmal mit aller Strahlkraft ihrer Stimmen zusammenzufassen.
Eröffnet wurde das Konzert vom Rhener Chor mit der "Cantique de Jean Racine", die Fauré als 18-Jähriger komponierte, und mit dem sich der Rhener Chor gut auf das Requiem einsingen konnte. Tangstedts Kirchenmusikerin Andrea Paffrath spielte die "Sicilienne" von Maria Theresia von Paradis auf der Orgel mit ernster Schönheit und begleitete die Chöre auf der Truhenorgel.

erschienen am 24. November 2008 im Abendblatt (Norderstedt)


Neues vom RHENER CHOR

Die legendäre französische Gastfreundschaft ist noch besser als ihr Ruf und die Pariser Innenstadt immer einen Ausflug wert: Das erlebten die Mitglieder des Rhener Chores bei ihrem Partnerchor im französischen Maurepas.

Die Reise war mit gleich zwei Premieren verbunden: Erstmals traten die Sängerinnen und Sänger unter dem neuen Namen "RHENER CHOR" auf (ehemals Rhener Singkreis). Und zum ersten Mal fand die Konzertreise unter der Leitung von Ulrike May statt.

Zurück in Deutschland, wartet auf die Sängerinnen und Sänger die nächste große Herausforderung: das Requiem von Gabriel Fauré. Die Erarbeitung des Werkes beginnt in diesen Tagen von null an: für alle Interessierten der ideale Zeitpunkt, mit einzusteigen. Wer solche beeindruckende Musik mitsingen möchte und Spaß an regelmäßigen Auslandreisen nach Maurepas und in die französische Hauptstadt hat, ist Donnerstags um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Petrus Kirche, Norderstedter Str.22 bei den Proben herzlich willkommen.

Eine Aufführung des Requiems ist auch bereits geplant: Gemeinsam mit dem Duvenstedter "Chor cantate jubilate" wird es im November in der Cantate-Kirche Duvenstedt und in Henstedt-Ulzburg aufgeführt.

Wer den RHENER CHOR schon vorher hören möchte, hat dazu am 6. Juli Gelegenheit: Das abwechslungsreiche Frankreich-Programm wird extra für das hiesige Publikum noch einmal bei einem gemeinsamen Konzert mit dem Ulzburger Singkreis zu hören sein.


Karin Bülow - Friedrich-Hebbel-Ring 20 - 24558 Henstedt-Ulzburg 15.05.08
Telefon/Fax: 04193 / 7 71 48 - email: karin.buelow@web.de